RECHTLICHER BETREUER

BERUFSBETREUER

GESETZLICHER BETREUER

BETREUUNGSRECHT



 

 

Jeder Bürger hat das Recht seinen gesetzlichen Betreuer selbst auszusuchen und das Amtsgericht muss Ihrem Wunsch folgen.

 

Nachdem die Betreuung angeregt wurde, wird die Notwendigkeit einer Betreuung vom Amtsgericht geprüft.

 

Die Betreuungsbehörde macht einen Hausbesuch und entscheidet ob eine gesetzliche Betreuung überhaupt notwendig ist. 

 

Eine gesetzliche Betreuung ist nämlich überflüssig bei Vorsorgevollmacht.  

 

In einem Gutachten klärt das Amtsgericht,

  1. ob eine Betreuung notwendig ist
  2. Aufgabenbereiche der Betreuung
  3. Zeitdauer der Betreuung
  4. welcher Betreuer geeignet ist

 

Jeder darf einen Betreuer seiner Wahl vorgeschlagen, auch Verwandte, Freunde oder Nachbarn. 

 

Nur im Eilfall kann das Gericht mit einer einstweiligen Anordnung ohne vorherige Anhörung des Betroffenen einen Betreuer bestellen. Die Anhörung muss nachgeholt werden.

 

Im Verfahren der Betreuung sind die Betroffenen ohne Rücksicht auf ihre Geschäftsfähigkeit verfahrensfähig. Können sie aufgrund ihrer Erkrankung ihren Willen nicht äußern, wird zur Wahrnehmung ihrer Interessen ein Verfahrenspfleger zur Einrichtung der Betreuung bestellt.

 

Die Notwendigkeit der rechtlichen Betreuung wird spätestens nach fünf Jahren überprüft.